Einen Sud hats gebraucht.

Der malzig süße Duft beim Maischen. Das explodierende Aroma des Hopfens, wenn man ihn in die kochende Würze fallen lässt.

 

Nach diesen ersten Hobbyversuchen in der Küche - gebraut im Einkocher, der normalerweise den Glühwein warm hält - war mir klar: Ich will lecker Bier brauen und die Menschen glücklich machen!

 

Felix Steinhardt von der Nano Brauerei Hopf nei

Brauküche Hopf nei in Karlsruhe-Durlach

Dann ging alles ganz schnell. Familie, Freunde, Bekannte und Leute, die ich noch nie zuvor gesehen hatte, tranken mir zuverlässig den Kühlschrank leer und ich sah mich gezwungen, dass Hobby-Sudhaus immer weiter zu vergrößeren, sowie eine Zapfanlage in den Kühlschrank einzubauen. Auf Grillpartys rauschte das Bier durch die Zapfanlagen, als wären wir wieder jung, und nicht Mitte dreißig.

 

Felix Steinhardt mit Braupaddeln

Seit ich zurückdenken kann bin ich Bierliebhaber. Die neuen Flavor-Hopfen, aber auch alte, im kommerziellen Rahmen fast vergessene Bierstile faszinieren mich besonders.

 

Außerdem machen Rezeptentwicklungen und deren Feinabstimmung einfach unglaublich Spaß! Ganz besonders, wenn am Ende ein tolles Bier dabei rauskommt.

 

Der Gedanke, eine (sehr) kleine Brauerei zu eröffnen, war dann nicht mehr weit. Da ich unglücklicherweise auch noch Betriebswirtschaft im albernen Fachbereich Werbung studiert hatte, fiel die Entscheidung nicht schwer. Die Brauvielfalt in Karlsruhe, und vor allem Durlach, muss eh noch ein wenig erweitert werden!

 

Eine Nano Brauerei (170 l pro Sud) ist es geworden. Sehr viel größer solls auch nicht werden, denn Spaß und eine gute Prise Perfektionismus sollen im Vordergrund stehen, nicht knallharte Kalkulation und Effizienz.

 

 

Prost, Leute!

Felix